Vivian Glade

Ein nachträgliches Dankeschön an den OB für Halle

Prayers & Preachers wären NIE in Halle gewesen, wenn der Oberbürgermeister uns nicht geholfen hätte. Wie es auch unten beschrieben ist: Wir waren früh dran und trotzdem zu spät - wir bekamen keine Bahntickets mehr für 30 Leute. Damit wir trotzdem (pünktlich um 13 Uhr) dort ankommen, war Phantasie nötig. Renate Laufs war mal wieder die Mutige. Und hat einfach dem Oberbürgermeister einen langen Brief geschrieben. Das ist vielleicht ungewöhnlich, aber wieder doch typisch Bremerhaven. Statt den Brief in den Papierkorb zu befördern, hat er reagiert und seinen Einfluss geltend gemacht, um uns einen Bus zu besorgen - nicht so einfach an  einem 2. Weihnachtstag. Dank dem Chef von Bremerhavenbus fand sich aber ein richtig Netter, der dazu (mit Frau im Schlepptau) bereit war. Und wir blieben in unserem (für die Tickets geplanten) Budget.
Also wenn das kein Grund zum danken ist... 
 
Halle, fand ein netter Mann, sollte sehn, was Gospel heißt,
und er wollte uns, er wusste, wer die Fans vom Hintern reißt,
wollte in der Ulrichskirche frohe Weihnacht ohne Ende,
und er dachte dann an uns. Das spricht für Bremerhaven Bände.

Dachten wir. Jedoch wars schwierig, 30 Zugtickets zu buchen.
30 Kids warn eingeladen, Sachsen-Anhalt "heim"zu suchen.
Bahntickets war'n ausverkauft. Es war schon sehr früh zu spät.
Und dann brauchten wir schnell Rettung, damit alles trotzdem geht.

Und dann ward ein Brief geschrieben: Bürgermeister, kann wer helfen?
Vielleicht ja der Weihnachtsmann? Hatte der nicht auch noch Elfen?
Vielleicht in 'nem Rentierschlitten? Passen 30 Kids da rein?
Bürgermeister las die Mail und lachte und sprach ruhig "Nein.

Wer seit Jahren in der Stadt versucht, Sozialarbeit zu treiben,
kann bei so ner großen Chance schlecht in Bremerhaven bleiben.
Schicken wir den bunten Haufen also schnell nach Halle hin."
Und er ist ja Bürgermeister, also hatte er im Sinn,

vielleicht fährt ja einer diese Rasselbande doch zum Schluss?
Und er schnappte sich sein Handy: "Hallo BremerhavenBus,
fahrt ihr bitte so mal eben schnell am 2. Weihnachtstag
unsern Gospelchor nach Halle, weil ich diesen Chor echt mag?"

"Klar", sprach da der Chef der Busse. "Es ist mir echt eine Ehre,
warte schnell, ich renn mal eben, dass ich's mit dem Fahrer kläre."
Und so standen früh um Sechse 30 Kids am Bahnhof und
kletterten in einen Bus und freuten sich. Und dann ging's rund.

Nett betreut vom Christoph haben wir noch 2 Mal schnell gehalten,
und dann trafen wir in Halle ein, der Saalestadt, der kalten,
und ich schwör, die Leute dort bekamen wirklich was zu sehn.
Als zum Schluss sie applaudierten, taten sie dies glatt im Stehn.

Und nun ist es an uns P&P, uns heute zu bedanken,
bei dem Bus-Chef, bei dem Christoph, schütteln Bürgermeisters Pranken
und auch seine netten Frauen dort im Sekretariat,
die uns immer wieder halfen motiviert, mit Rat und Tat.

Womit neu bewiesen wäre, dass, wenn man an andre denkt
(und wir mühn uns wirklich) kommt es unverhofft, man wird beschenkt.
Sagten es sehr laut in Halle, sagen's hier auch jedem Kind:
Sind wir froh, dass wir ein Teil der Großstadt Bremerhaven sind.

Groß ist nicht die Fläche. Wir sind ja nicht blöd, uns ist das klar,
groß ist wieder Hilfestellung, was hier auch nicht stets so war.
Und wir wollen zeigen - und das stell'n wir klar, das ist kein Scherz:
Jetzt erst recht. Wir machen weiter. Danke für das große Herz!


10.1.08 01:03

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